Lageplan

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Obergeschoss
Grundriss Untergeschoss

Schnitt
Ansicht

Schulzentrum Schongau - 4. Preis

2013

Nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2008

Auslober
Landkreis Weilheim Schongau und Stadt Schongau

Aufgabenstellung
Das Schulzentrum von Schongau umfasst Grundschule, Mittelschule, Realschule und Gymnasium. Angesicht des akuten Sanierungs- und Erweiterungsbedarfs wurde vom Landkreis Weilheim-Schongau und der Stadt Schongau beschlossen, mit dem anstehenden Realisierungswettbewerb ein gemeinsames Konzept zur Weiterentwicklung des Schulzentrums Schongau finden zu wollen. Wettbewerbsgegenstand ist ausschließlich die Bauwerksplanung für die Erweiterung der Schulen, Freiflächen sind lediglich schematisch darzustellen. Da die grundsätzliche Anordnung der einzelnen Schulen durch den Wettbewerb nicht berührt wird und auch ein direktes Zusammenbauen der einzelnen Schulen nicht gewollt ist, beabsichtigen die Auslober die Aufgabenstellung zu teilen: zu planen sind so die Erweiterung von Grundschule und Mittelschule auf der einen Seite sowie von Gymnasium und Realschule auf der anderen Seite.

Grundschule und Mittelschule
Nutzfläche 3.800 qm

Gymnasium und Realschule
Nutzfläche 3.500 qm

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll
„Der Verfasser schlägt den einheitlichen Grundtypus einer „Hallenschule“ für Grund- und Realschule sowie Gymnasium vor. Diese Entscheidung trägt zu einer städtebaulichen Beruhigung der heterogenen Bestandsstruktur bei. Die im Zentrum der Gesamtanlage lliegende Mittelschule wird ebenfalls in diesem Sinne zu einer quadratischen Grundform komplettiert... Die Grundschule nutzt die Halle im EG als Aula zusammen mit einer attraktiven nach Süden zum Pausenhof gelegenen durchgesteckten Mensa... Obwohl die Grundschule als ein Gebäude gestaltet ist, bietet die Anlage von Aula, Ganztagesbetreuung und musischen Räumen eine großzügige Bandbreite grundschulgemäßen Lernens. Das Konzept der Lernraumgestaltung ist positiv umgesetzt... Der Neubau des Gymnasiums ist konsequent über eine geräumige Pausenhalle am Altbau angeschlossen... Die Innenhalle ermöglicht über Galerien räumliche Bezüge zwischen Klassenräumen im Sinne moderner pädagogischer Konzepte... Abschließend lässt sich sagen, die architektonische Qualität der Arbeit liegt in der maßstäblichen Höhenentwicklung der Baukörper und ihrer kompakten Ausformung, bei gleichzeitig hohen innenräumlichen Qualitäten...“