Ansicht Süd
Schnitt

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1. Obergeschoss

Grundriss 2. Obergeschoss

Moschee und Kulturzentrum Heilbronn - Anerkennung

2014

Planungswettbewerb nach RPW 2013

Auslober
DITIB Türkisch Islamische Gemeinde zu Heilbronn e.V.

Aufgabenstellung
Die Türkisch Islamische Gemeinde zu Heilbronn e.V. beabsichtigt an ihrem bisherigen Standort an der Weinsberger Straße in Heilbronn den Neubau einer Moschee und eines Kulturzentrums. Der Neubau soll Bereiche aufnehmen, die das soziale, kulturelle, religiöse und politische Leben einer islamischen Gemeinde bestimmen.

NF 2.900 qm

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll
„Der vorgeschlagene Baukörper nimmt die straßenbegleitende Traufsituation der Weinberger Straße auf und bildet eine klare Ecke, die durch den mit einer Fuge abgelösten angedeuteten Hochpunkt gut betont wird... Der 4-geschossige Baukörper wird durch Lichthof und Fuge im rückwärtigen Bereich gut gegliedert und schafft damit noch kleine differenzierte Außenbereiche, die den Nutzungen ideal zugeordnet werden können. Das von der Straße gut erkennbare Foyer bildet die Drehscheibe für die kommerziellen Ladenbereiche und den großzügigen Multifunktionsraum, der sich zu einer separaten Terrasse öffnet. Im Luftraum des Foyers führt eine schlanke 2-läufige Treppe ins 1. Obergeschoss. Über den eingeschnittenen Innenhof werden die Funktionsräume gut erschlossen und die Flure natürlich belichtet. Das Café erhält im Osten eine großzügige Terrasse, die gleichzeitig als Abstandsfläche fungiert und eine gute Entfluchtung im Brandfall zulässt. Die weiterführende Treppe führt folgerichtig in das 2. Obergeschoss mit dem Gebetsraum, über dem die Empore der Frauen liegt. Das 3. Obergeschoss enthält außerdem entsprechend den funktionalen Anforderungen im Norden die Wohnungsspange mit Orientierung nach Süden zum Innenhof und gut nutzbarer vorgelagerter Terrasse. Der Gebetsraum wird von 3 Seiten und der Kuppel gut belichtet... Die gut proportionierte Klinkerfassade verleiht dem Gebäude eine Wertigkeit und Ruhe... Die Arbeit stellt eine zurückhaltende, aber sowohl funktional als auch gestalterisch einen guten Beitrag dar.""