Lageplan

Grundriss Erdgeschoss

Ansicht Süd
Querschnitt
Ansicht Ost

Erweiterungsbau Landratsamt Tuttlingen - 2. Preis

2017

Nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Auslober
Landratsamt Tuttlingen

Aufgabenstellung
Das Landratsamt Tuttlingen beabsichtigt eine Erweiterung des Landratsamtes in der Bahnhofstraße in Tuttlingen durch einen Neubau. An diesem Standort mit dem Hauptgebäude der Landkreisverwaltung sollen Außenstellen mit 330 Arbeitsplätzen zusammengeführt werden. Durch die Zusammenlegung werden vielschichtige funktionale und wirtschaftliche Synergien erwartet. Der Architektenwettbewerb soll sicherstellen, dass die Realisierung des Erweiterungsbaus an zentraler und repräsentativer Stelle in einer hohen architektonischen, städtebaulichen und funktionalen Qualität erfolgt.

BGF 8.500 qm

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll
„Der neue, klar entwickelte Baustein schließt das Quartier und nimmt vorhandene Raumkanten im Äußeren und im Inneren auf. Die Fortführung der 3-Geschossigkeit im Innenbereich erzeugt eine maßstäbliche Einfügung und gute Raumproportionen in den Zwischenbereichen. Mit der Erhöhung auf 6 Geschosse entlang der Werderstraße erhält das Quartier einen markanten Abschluss und zur Weimarstraße eine wirksame Kopfausbildung und städtebauliche Dominante an der richtigen Stelle. Der Haupteingang wird direkt gegenüber dem vorhandenen Torbogen platziert und über das klar angelegte Vorfeld eingeleitet. Die großzügig angelegte Eingangshalle entwickelt sich über drei Ebenen, als wichtiger öffentlicher Bereich. Die angelagerten Wartebereiche, Service-Stationen und Frontoffice-Bereiche tragen zu guter Orientierung und Übersichtlichkeit bei. Der Konferenzbereich im 2.OG liegt hier genau richtig und kann auch unabhängig vom Bürobetrieb erschlossen werden. Schön ist der Blick und die Durchlässigkeit im EG zum Innenhof, eine Wiederholung auch in den Obergeschossen, würde die innenräumlichen Qualitäten erhöhen. Die 3-seitig um den Innenhof angelagerten Büro-Flächen sind jeweils mit einer flexibel nutzbaren Kombizone angelegt und ermöglichen variable und flexible Grundrisse... Zusammenfassend ein klar aufgebauter Entwurf, der sich städtebaulich einfügt und zur Donauseite eindeutig positioniert...“