Gesamtschule St. Josef Bad Honnef - 3. Preis

2017

Nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Auslober
Erzbistum Köln

Aufgabenstellung
Das Erzbistum Köln möchte die auslaufende Realschule St. Josef in Bad Honnef als drei-vierzügige Gesamtschule weiterführen. In einem ersten Bauabschnitt soll ein an heutigen pädagogischen Anforderungen orientierter Neubau errichtet werden. In einem zweiten Bauabschnitt sollen die Bestandsgebäude vollständig abgebrochen und eine Zweifachsporthalle errichtet werden. Der Schulbetrieb muss während der Bauphase aufrechterhalten bleiben. Die denkmalgeschützte gründerzeitliche Villa kann in die Bauaufgabe mit einbezogen werden.

BGF Schule 8.000 qm
BGF Zweifachsporthalle 1.700 qm

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll
„Die städtebaulichen Setzungen des Entwurfes erfüllen logisch und nachvollziehbar die in der Auslobung genannten Kriterien. Die Zugänge zum Schulgelände von der Bismarckstraße und der Rommersdorfer Straße aus sind funktional richtig und erlauben ebenso die gewünschte externe Zugänglichkeit der - idealtypisch konzipierten - Sporthalle. Der geplante Vorplatz im Kreuzungsbereich der beiden Straßen und der Übergang in eine großzügige Freitreppe können überzeugen. Es wird eine Komposition aus insgesamt vier Baukörpern vorgeschlagen. Die beiden eigentlichen Schulbaukörper sind im Grundriss und in der Höhe gestaffelt und binden sowohl die Turnhalle als auch das historisch bedeutende Haus Magdalena auf angenehme Weise ein. Sie nehmen jeweils die Fachraum- bzw. Klassenraum-Cluster auf, welche sich um ein Atrium bzw. einen offenen Lichthof gruppieren... Die ruhige Fassadengliederung und die vorgeschlagene Materialität (Klinkerfassade von hoher Wertigkeit) vermögen zu überzeugen. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen Entwurf von hoher Funktionalität, welcher eine gute Realisierungsfähigkeit erwarten lässt.“