Erweiterung der Anne-Frank-Schule Karlsruhe - 4. Preis

2017

Nicht offener Planungswettbewerb nach RPW 2013

Auslober
Stadt Karlsruhe

Aufgabenstellung
Die Anne-Frank-Schule ist eine Grund- und Gemeinschaftsschule in Karlsruhe. Die Schulen haben einen Raummehrbedarf, zudem erfordert der wachsende Ganztagesbetrieb eine eigene Mensa. Im ersten Bauabschnitt soll ein Erweiterungsneubau mit Mensa errichtet werden, der zusätzlich das fehlende Raumprogramm aufnehmen kann. Im zweiten Bauabschnitt soll das Hauptgebäude der Schule neu errichtet werden. Mit dem ausgelobten Wettbewerb wird ein Gesamtentwurf gesucht, der den räumlichen Anforderungen der vierzügigen Grund- und zweizügigen Gemeinschaftsschule gerecht wird.

NF 4.444 qm

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll
„Der Verfasser schlägt einen langgestreckten 2-geschossigen Baukörper im Süden des Wettbewerbsbereiches vor, der in einer Kammstruktur organisiert ist. Über eine Flurzone werden drei Klassenhäuser erschlossen, dazwischen liegen zwei nach Süden offene Höfe. Der westliche sowie der mittlere Baukörper orientieren sich um einen offenen Innenhof, der östliche Baukörper hat ein überdachtes, zweigeschossiges Atrium in dem sich die Aula als Erweiterung des Mensabereiches befindet. Verwaltung und Fachklassen liegen am langgezogenen Erschließungsflur und sind nach Norden orientiert; die Zuordnung nach Primar- und Sekundarstufe sowie Fachbereichen ist schlüssig... Die Idee der Klassenhäuser wird in der dargestellten Form positiv beurteilt, alle Klassen und Lerngruppenräume sind gut auffindbar, die gesamte Schule hat eine kindgerechte Maßstäblichkeit, die speziell im Inklusionsbereich hervorzuheben ist. Die klare Struktur ermöglicht auch für die Zukunft große Flexibilität in der pädagogischen Arbeit... Die Gestaltung der geschlämmten Klinkerfassade ist funktional aber mit guter Maßstäblichkeit und erfüllt die energetischen Anforderungen... Flächen und Volumen sind im mittleren Bereich und lassen eine kostengünstige Errichtung und wirtschaftlichen Betrieb erwarten. Die Stärken der Arbeit liegen in der kindgerechten Maßstäblichkeit der Baukörper und der Flexibilität hinsichtlich unterschiedlicher pädagogischer Konzepte.“