Feuerwehrgerätehaus Rheinfelden (Baden) - 2. Preis

2019

Planungswettbewerb nach RPW 2013

Auslober
Stadt Rheinfelden (Baden)

Aufgabenstellung
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Vorentwurfsplanung für ein neues zentrales Feuerwehrgerätehaus für vier Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rheinfelden (Baden).

NF 3.000 qm

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll
„Der Neubau der Feuerwache, ein länglicher, kompakter Kubus, übernimmt die Ausrichtung der bestehenden Bebauung und fügt sich harmonisch in das Grundstück und den umgebenden Grünzug ein. Auch die Parkplätze werden mit den perforierten Belägen Teil der Baumwiese. Als guter Vorschlag wird auch das Retentionsbecken / der Löschteich gewertet. Die Fahrzeughallenseite, Kennzeichen eines Feuerwehrgerätehauses, ist von Stadtzufahrt und Kreisverkehr gut einsehbar und der Turm an der Müßmattstrasse zeigt sich als weithin sichtbares Zeichen für die Präsenz der Feuerwehr. Eingangsbereich und Schaufenster mit dem Ford Oldtimer präsentieren sich gut zur Stadt. Das Haus setzt am nördlichen Stadtzugang ein architektonisches Zeichen und bildet im Stadtbild eine repräsentative Adresse. Der monolithische, klare Kubus verleiht der Feuerwehr eine schlichte Eleganz. Mit wenigen architektonischen Mitteln, wie Gliederung, Maßstäblichkeit und Materialwahl wird ein Bauwerk von guter Qualität erreicht. Klare Erschließung, günstige An- und Zuordnung der Nutzungsbereiche und gute Orientierbarkeit charakterisieren die Nutzungsqualität des Feuerwehrhauses. Hauptzugang und Zugang der im Alarmfall einrückenden Mannschaften liegen richtig. Der Parkplatz ist übersichtlich, weit von der Wohnbebauung abgerückt, mit kurzen Wegen von den Alarmparkplätzen zu den Umkleiden. Im Ausfahrtbereich der Fahrzeughalle ist die Breite so anzupassen, dass ein geordnetes Ausrücken möglich ist, auch wenn andere Fahrzeuge vor der Halle stehen. Im Vergleich zu allen Wettbewerbsbeiträgen liegt der Entwurf nach den wirtschaftlichen Kenndaten im mittleren Bereich. Zusammenfassend überzeugt der Entwurf durch die Positionierung des Baukörpers, seine klare architektonische Haltung sowie eine hohe Nutzungsqualität.“